Die Ausstellung

Gemäß dem Auftrag wurden im Rahmen der Konzeption sowie des Aufbaus auch in der Havelberger Regionalausstellung emotional ansprechende und ausstellungswürdige Ereignisse zusammengetragen. Verteilt auf mehreren hundert Quadratmetern Präsentationsfläche finden sich diese in zwei inhaltlich miteinander verknüpften Ausstellungsbereichen wieder und geben dort die Möglichkeit, eine Fülle an Themenfeldern in und um das Panzerpionierbataillon 803 zu entdecken. Dabei kann sich der Besucher sowohl im Innenbereich (Ausstellungsbereich 1), als auch außerhalb der Hauptausstellungsräume (Ausstellungsbereich 2) entfalten und imposante Eindrücke der jüngeren Verbandsgeschichte gewinnen.

 

Ausstellungsbereich 1

Angefangen von der grundsätzlichen parlamentarischen Einordnung der Bundeswehr, ihrem originären Auftrag und gesellschaftspolitischer Verhältnismäßigkeiten wird der Besucher im Laufe der Führung an eines der vielschichtigsten Leistungsbilder der Bundeswehr herangeführt. Beachtung finden hierbei sowohl der militärische Auftrag unserer Havelberger Pioniere, als auch deren unentwegtes Mitwirken bei Katastropheneinsätzen u. Ä. im Kontext der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Für Technikbegeisterte gibt die Ausstellung darüber hinaus Aufschluss über ausgewählte Fahrzeugfähigkeiten des Verbandes, dies schließt eine strukturelle Besonderheit am Standort ein. Ferner kann sich der Besucher „ein Lagebild“ von den spezifischen Herausforderungen der Pioniere im Auslandseinsatz verschaffen und ein Bewusstsein dafür entwickeln, welcher Vielzahl an Widrigkeiten und Erfordernissen unsere Staatsbürger in Uniform während der Dauer ihres Einsatzes begegnen. Gerade für unsere jüngeren Besucher erscheint die Bundeswehr in ihrer Struktur als eher undurchsichtig, insofern bildet die Beleuchtung des Militärs als Organisationsform mit ihren Gesetzmäßigkeiten im soldatischen Gefüge den inhaltlichen Rahmen dieses Bereiches.

 

Ausstellungsbereich 2

Einen weiteren wesentlichen Aspekt der Ausstellung bildet der Themenbereich „Leben im Einsatz“ ab. Eigens hierfür errichtet, findet sich der Besucher in einer den Feldlagern nachempfundenen Betreuungseinrichtung wieder, welche getreu unserem Ausstellungsmotto „Brücken schlagen“ als Begegnungsstätte zwischen zivilem Publikum und unseren Kameraden am Standort fungiert und dabei insbesondere den direkten Austausch zu fördern beabsichtigt. Unmittelbar außerhalb der Betreuungseinrichtung kann sich abschließend „ein Lagebild“ von der Unterbringung der Soldaten im Einsatz, deren Betreuung und Freizeitgestaltung, aber auch von der Bedeutung der Feldpost verschafft werden – all dies in angedeuteter Feldlageratmosphäre.